Gemeinschaftsunterkünfte

Unzumutbare Zustände in Vetschau?

Das berichtet die Opferperspektive berichtet unter Berufung auf einige Flüchtlinge aus der dortigen Notunterkunft (siehe Erklärung vom 23.08.2016).

Oft wird argumentiert, Geflüchtete sollten doch froh sein hier und nicht im Krieg zu sein. Und trotzdem sollten wir gewisse zivilisatorische Standards nicht einfach über Bord werfen. Ist es zum Beispiel menschenwürdig, diese Leute in Baracken, die nicht richtig geheizt werden können, unterzubringen? Nur sporadisch gesäuberte Dixi-Klos, die (seien wir mal ehrlich) die meisten von uns eher zum Freipinkeln animieren, muten wir anderen als Dauerlösung zu?

Selbst auf der Krankenstation muss ein Dixi-Klo herhalten, was gegen alle hygienischen Regeln verstößt. Ein Duschwagen, ja richtig gehört, wäre nur zeitweise zu benutzen und das Wasser nicht immer warm, heißt es von Seiten der Opferperspektive. Die Essensversorgung soll außerdem unzureichend sein und findet in einem Zelt statt.
Das ist traurige Realität.

 

Brandbrief zur Situation der Flüchtlinge in Vetschau/ Landkreis Oberspreewald-Lausitz | Opferperspektive An den Landrat des Landkreis Oberspreewald-Lausitz Siegurd Heinze, an die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung, an die politisch Verantwortlichen im Landkreis und im Land Brandenburg, an die allgemeine Öffentlichkeit, im Rahmen unserer aufsuchenden Beratungstätigkeit für Betroffene rechter Gew…

 

 

Flüchtlingsfamilien ziehen in ehemalige Kita

 

Die Umbauarbeiten sind beendet, nun werden zwei zuletzt leerstehende Gebäude in Sachsendorf Schritt für Schritt wieder mit Leben gefüllt. Wie wir vor ein paar Monaten schon einmal angekündigt hatten, werden in zwei früheren Kindertagesstätten in der Schopenhauer und der Helene-Weigel-Straße künftig geflüchtete Menschen untergebracht. Wie die Stadt mitteilt, soll es sich in diesem Fall größtenteils um Familien handeln. Beide Unterkünfte zusammen können für bis zu 152 Menschen eine vorübergehende Unterkunft bieten. Natürlich sind für den Umbau Kosten angefallen, insgesamt rund 530.000 Euro. Diese Kosten werden aber komplett von Bund und Land übernommen.
Wir haben euch die weiteren Kennzahlen in der Mitteilung der Stadt einmal übersichtlich zusammengefasst:
 
– seit Januar hat Cottbus 355 Geflüchtete neu aufgenommen
 
– Die Stadt rechnet für 2016 mit insgesamt rund 1.000 Menschen. Dabei handelt es sich um eine Schätzung, genaue Angaben kann natürlich niemand machen.
 
– insgesamt stehen derzeit rund 1.200 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften zur Verfügung
 
– Weitere 110 Plätze entstehen derzeit in der ehemaligen Zulassungsstelle in Schmellwitz, diese werden voraussichtlich Ende Juli/Anfang August zur Verfügung stehen.
 

Relativ genau Zahlen zur Anzahl und Zusammensetzung der zurzeit in Cottbus lebenden Asylbewerber findet ihr auf unserer Homepage http://www.tolerantes-cottbus.de/2016/06/01/asylzahlen-der-stadt-cottbus-nach-alter-und-geschlecht-stand-23-05-2016/

 

Flüchtlingsfamilien ziehen in ehemalige Kita – Stadt Cottbus