Helfen & Spenden

Spendenaufruf

15202630_372225149789452_8660981241763748888_nKristina aus Kiew ist erst 25 Jahre alt – und muss sich mit dem Gedanken abfinden, unter Umständen nicht mehr viel älter zu werden. Denn, Kristina leidet an akuter Leukämie und Hepatitis B. Eigentlich wollte sie einen Kurzurlaub in Dresden verbringen, gemeinsam mit einer Freundin noch einmal spaß haben, bevor das Studium wiederbeginnt. Diese Reise endete nun aber vorerst im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum. Die ganze Geschichte wurde beispielsweise im Magazin hermann zusammengefasst, auch LTV, Antenne Brandenburg und andere Medien haben darüber berichtet (wir verlinken euch ein paar der Berichte weiter unten).

Warum das große mediale Echo? Kristina braucht Geld. Ihre Krankenversicherung zahlt nicht für den Aufenthalt in Deutschland, die geschätzten Kosten für die Behandlung werden aber vermutlich die 250.000 Euro-Marke knacken. Sollte das Geld nicht zusammenkommen, droht ihr die Rücküberführung in die Ukraine.

Das ganze Team dieser Seite wünscht Kristina von Herzen alles Gute und hofft, dass genug Geld zusammenkommt. Liebe Cottbuser, bereit für ein kleines Weihnachtswunder? Wer ein paar Euro drüber hat und diese spenden möchte, findet die dafür notwendigen Daten auf dem an diesen Beitrag angehefteten Plakat.

Link hermann: http://www.hermannimnetz.de/…/hilflos-in-einem-fremden-land/

Link LTV: http://www.lausitz-tv.de/beitrag/4507/kristina-braucht-hilfe

Hilfe gesucht!

Liebe Leute,

wieder hat uns ein Hilferuf erreicht. Diesmal von einer engagierten Helferin, die eine Familie mit zwei kleinen Kindern aus Syrien betreut.

Diese Familie zieht von einer Übergangswohnung in eine eigene Vierraumwohnung um. Das Geld für die Erstaustattung wird dabei gerade für die Elektrogeräte wie Herd, Kühlschrank und Waschmaschine reichen, daher sucht die Familie kostengünstig oder auch kostenfrei gebrauchte Möbel. Vor allem eine Küche wird benötigt.

Außerdem werden noch Umzugshelfer gesucht. Ein Termin steht aber noch nicht fest.

Wenn ihr helfen wollt, meldet Euch bitte bei
m.matalik@t-online.de

Unsere Fragen wurden beantwortet! Stand: 16.12.2015

Kurz vor den Feiertagen haben wir nun unsere Fragen, die wir im November an die Stadtverwaltung gegeben haben, beantwortet bekommen. Wir bedanken uns auf diesem Wege ganz herzlich beim ganzen Fachbereich Soziales und dem Integrationsbeauftragten der Stadt Cottbus, Herrn Schurmann.

Fragen zur Erstaufnahmeunterkunft:

1. Wie läuft es jetzt weiter mit den Menschen in der Poznaner Straße? Laut neuem Gesetz dürfen Neuankömmlinge bis zu 6 Monaten in der Erstaufnahme-Stelle verbleiben. Werden sie in Cottbus registriert und bleiben dann für immer in Cottbus?

Der Mietvertrag zur Nutzung der Turnhalle in der Poznaner Straße als Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung läuft bis Ende 2015 aus und wird nicht verlängert.

2. Warum richtet die Stadt eine Erstaufnahmeunterkunft gegenüber einem Kindergarten ein?

Das Ministerium des Innern und für Kommunales Brandenburg (MIK) sah bereits 2014 für alle Landkreise und kreisfreien Städte vor, Notfallpläne für die Unterbringung von Asylbewerbenden zu erarbeiten. Dazu gehören die Turnhallen in der Poznaner Straße. Das MIK bat die Stadt Cottbus im September um Unterstützung. Daraufhin wurde entschieden, für die avisierte Größenordnung von bis zu 1000 Flüchtlingen binnen 72 Stunden den Notfallplan zu aktivieren. Die Stadt selbst setzt weiter konsequent auf die Unterbringung in Wohnungen im gesamten Stadtgebiet.

3. Wie lange sind die Turnhallen als Erstunterkunft vorgesehen?

Der Mietvertrag endet am 31.12.2015.

4. Wer kommt für etwaige Schäden in der Turnhalle auf?

Die Kosten für die Reinigung und Behebung von Mängeln werden dem Land in Rechnung gestellt.

5. Warum werden für die Erstaufnahmeunterkunft des Landes nicht landeseigene Gebäude (Altes Polizeirevier) oder die leerstehenden Gewerberäume in den Außenlagen der Stadt (z.B. Praktiker) genutzt?

Für die Nutzung der landeseigenen Gebäude ist das Land selbst zuständig. Warum diese nicht genutzt werden, liegt in der Verantwortung des MIK. Die Stadt Cottbus hat dem MIK mehrere Standorte zur Nutzung als Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung angeboten, u.a. den Baumarkt Praktiker, der allerdings seitens des Landes ausgeschlossen wurde.

6. Ist das Gewerbegebiet TIP oder der ehemalige Flugplatz eine Alternative für die Erstaufnahme?

Nein. Die Nutzung des TIP-Geländes steht den Gewerbetreibenden zu.

7. Wie werden Flüchtlinge in der Außenstelle medizinisch betreut?

Für die Untersuchung von neu ankommenden Geflüchteten in der Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung existiert eine Kooperation zwischen dem Land und dem Carl-Thiem-Klinikum (CTK). Dort findet die Erstuntersuchung (inkl. Röntgenuntersuchung zum Ausschluss von Tuberkulose) statt.

Fragen zur Unterbringung in Cottbus

1. In der der Trattendorfer Straße in Sachsendorf stehen Wohnblöcke der eG Wohnen leer. Sind diese für eine Nutzung als Asylbewerberunterkunft geplant?

Derzeit steht die Stadt Cottbus mit der eG Wohnen in Kontakt, Wohnraum für Asylbewerbende zu akquirieren. Wenn ein Wohnblock genutzt werden soll, bekommen die Anwohnenden im Umfeld eine Information, anschließend wird die breite Öffentlichkeit in Kenntnis gesetzt.

2. Wie ist die Zusammensetzung der Asylbewerber in Cottbus nach Männern, Frauen und Kindern in % ?

71 % Männer
29 % Frauen

Davon: 30 % Kinder

3. Welche Religionen haben die Asylbewerber in % hier in Cottbus?

Die Religionszugehörigkeit wird nicht erfasst.

4. Gibt es eine Statistik wie viele Asylbewerber ihre Familie nachholen und welche Größe diese im Durchschnitt haben?

Nein.

5. Wie viele Asylbewerber werden 2016, schätzungsweise, in Cottbus erwartet?

Die Prognosen werden von der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH) erstellt und nach Bekanntgabe veröffentlicht. Diese liegt für 2016 noch nicht vor.

6. An wen kann man sich wenden, wenn man als Wohnungseigentümer Wohnungen als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung stellen möchte?

Sie haben die Möglichkeit, sich an die Stabsstelle Asyl zu wenden, Tel. 0355 612 4000 oder fluechtlinge@cottbus.de, um Wohnungen zur Verfügung zu stellen.

7. Kann man als Privatperson einen Flüchtling aufnehmen?

In der Regel ist es möglich, wenn beide Seiten einverstanden sind und verschiedene Voraussetzungen erfüllt sind. Die Interessenten müssen sich jedoch direkt zusammenfinden.

8. Stimmt es, dass in Cottbus Mieter (auch Studenten) aus ihren Wohnungen gekündigt werden, damit dort Asylbewerber einziehen können? Gerüchte gibt es dazu in Sachsendorf und Schmellwitz.

Nein.

9. Werden noch mehr Turnhallen als eine Gemeinschaftsunterkunft der Stadt oder als Erstunterkunft des Landes für Asylbewerber genutzt?

Nein.

10. Wie kann man in Kontakt mit Flüchtlingen treten, um sie für eine Freizeitgestaltung zu begeistern (Sportverein, Spiele etc.)?

Vereine haben die Möglichkeit, mittels Aushängen über Veranstaltungen zu informieren sowie in der direkten Kontaktaufnahme in Erfahrung zu bringen, welche Interessen die Geflüchteten haben. Für die Unterstützung in der Freizeitgestaltung gibt es die Möglichkeit, sich bei der Freiwilligenagentur zu melden.

11. Wie sieht es mit der Hilfe für Kinder und Jugendliche aus, die allein hier in Cottbus sind? Werden sie in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie untergebracht?

Die Aufgabe der Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF) haben verschiedene Träger (Jugendhilfe Cottbus gGmbH, SIN e.V., GPWO mbH) übernommen. Für alle umF ist die Bestellung eines Vormundes erforderlich.