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Kitas fühlen sich in Flüchtlingskrise alleingelassen

Kinder lernen schnell, so ist es nicht verwunderlich, dass man die Kinder der vielen geflüchteten Familien schnellstmöglich in Kitas unterbringt. So lernen sie schnell unsere Sprache und Kultur kennen. Aber dies überfordert viele Einrichtungen. Sie fühlen sich von der Politik im Stich gelassen.
 
So fehlt es an Personal und oft sind Kinder traumatisiert. Das stellt viele Erzieher vor Herausforderungen, für die sie nicht ausgebildet wurden. Dass die Sprachbarriere bei den Kindern meist schnell überwunden wird, ist dabei nur ein kleiner Trost. Die Eltern lernen die Sprache oft nicht so schnell und so bleibt auch das Verständigungsproblem vorhanden.
 

Auch in Cottbus gibt es diese Probleme und so verstehen wir die Forderungen der Einrichtungen nach einem Konzept für die Betreuung von Flüchtlingskindern. Integration darf nicht nur eine politische Wortblase bleiben, sie muss mit Inhalten gefüllt werden.

 

Kitas fühlen sich in Flüchtlingskrise alleingelassen – DIE WELT Sprachbarrieren, Personalmangel, andere Kulturen: Erzieher und Kita-Leiter sind auf die Herausforderungen der Flüchtlingskrise nicht vorbereitet. Der Bundesregierung werfen sie Tatenlosigkeit vor.

Flüchtlingsfamilien ziehen in ehemalige Kita

 

Die Umbauarbeiten sind beendet, nun werden zwei zuletzt leerstehende Gebäude in Sachsendorf Schritt für Schritt wieder mit Leben gefüllt. Wie wir vor ein paar Monaten schon einmal angekündigt hatten, werden in zwei früheren Kindertagesstätten in der Schopenhauer und der Helene-Weigel-Straße künftig geflüchtete Menschen untergebracht. Wie die Stadt mitteilt, soll es sich in diesem Fall größtenteils um Familien handeln. Beide Unterkünfte zusammen können für bis zu 152 Menschen eine vorübergehende Unterkunft bieten. Natürlich sind für den Umbau Kosten angefallen, insgesamt rund 530.000 Euro. Diese Kosten werden aber komplett von Bund und Land übernommen.
Wir haben euch die weiteren Kennzahlen in der Mitteilung der Stadt einmal übersichtlich zusammengefasst:
 
– seit Januar hat Cottbus 355 Geflüchtete neu aufgenommen
 
– Die Stadt rechnet für 2016 mit insgesamt rund 1.000 Menschen. Dabei handelt es sich um eine Schätzung, genaue Angaben kann natürlich niemand machen.
 
– insgesamt stehen derzeit rund 1.200 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften zur Verfügung
 
– Weitere 110 Plätze entstehen derzeit in der ehemaligen Zulassungsstelle in Schmellwitz, diese werden voraussichtlich Ende Juli/Anfang August zur Verfügung stehen.
 

Relativ genau Zahlen zur Anzahl und Zusammensetzung der zurzeit in Cottbus lebenden Asylbewerber findet ihr auf unserer Homepage http://www.tolerantes-cottbus.de/2016/06/01/asylzahlen-der-stadt-cottbus-nach-alter-und-geschlecht-stand-23-05-2016/

 

Flüchtlingsfamilien ziehen in ehemalige Kita – Stadt Cottbus

 

Syrische Flüchtlinge an Grenze erschossen?

 

Familien, die ein besseres Leben gesucht haben. Menschen, die von einem Regime verfolgt, die bedroht und schikaniert wurden.
Knapp 140 Tote gab es an der innerdeutschen Grenze. Da läuft es einem gerade hierzulande es eisig den Rücken herunter, wenn wieder von Schüssen an einer Grenze die Rede ist.

Jeder Warnschuss ein Treffer?

Vorwürfe gegen Türkei : Syrische Flüchtlinge an Grenze erschossen? | tagesschau.de Mindestens acht Flüchtlinge aus Syrien sind angeblich in der Nacht von türkischen Grenzern erschossen worden. Das meldet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Andere Quellen berichten über elf Tote. Die Türkei hat die Grenze nach Syrien de facto geschlossen.

 

Jo Cox ermordet

Kaltblütig wurde Jo Cox, eine britische Politikerin und zweifache Mutter, auf offener Straße hingerichtet, erstochen und erschossen.
Der mutmaßliche Täter rief dabei nach Augenzeugenberichten die Worte „Britain first“ – „Großbritannien zuerst“. Dieser Slogan steht für die EU-Gegner und ist auch der Name einer rechtsgerichteten „patriotischen Partei“ – Alles nur Zufall?
Auch wenn man eventuell nie nachweisen wird , ob ein politischer Zusammenhang zu dieser schrecklichen Tat besteht, so sollte jede hasspredigende Bürgerbewegung wissen, dass einige ihrer Anhänger ihre Worte ohne Skrupel in Taten umsetzen können. Auch in Deutschland ist dies leider im Fall der Kölner Oberbürgermeisterin blutige Realität geworden.
Wir hoffen, dass die so hart erkämpfte Meinungsfreiheit, sowie die politische und kulturelle Vielfalt in Deutschland immer einen Platz haben und nicht durch Angst und Zweifel beschnitten wird.

Jo Cox erhielt vor dem Mord „bösartige Nachrichten“ – DIE WELT Neue Einzelheiten zum tödlichen Überfall auf Jo Cox: Die Labour-Politikerin hatte laut Polizei in der Vergangenheit Drohungen erhalten. Deshalb wurde vor wenigen Wochen ein Mann festgenommen.

 

Mehr Rechte für Behinderte

Wie ihr schon länger wisst, setzt sich unsere Seite nicht nur für Flüchtende und Menschen fremder Herkunft ein, sondern räumt auch mit Vorurteilen gegenüber anderen Religionen,Kulturen und Sexualitäten auf. Wir setzen uns gleichermaßen für Frauen- und Minderheitenrechte ein. All das trägt, so unsere Hoffnung, zum Verständnis der Belange der verschiedenen Gruppen bei und fördert die Toleranz und Akzeptanz in unserer Stadt. Eine besondere Herzensangelegenheit sind uns allerdings die Rechte behinderter Menschen, die stetig Hürden in ihrem Alltag finden. So erreichte uns letzte Woche ein Beitrag der Lausitzer Rundschau, der uns sehr nachdenklich stimmt.

In diesem Beitrag geht es aktuell um eine Empfehlung an die Politik im Umgang mit Behinderung von mehr als 80 Vertretern regionaler Träger. Diese Träger sind bestrebt im Rahmen der Sozialgesetzgebung Menschen mit Behinderungen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen und wenn schon vorhanden, zu erhalten. Vielleicht ist dem einen oder anderen Leser die Diskussionen um das neue Teilhabegesetz bekannt? Wenn nicht, folgen nach dem Link zu dem Artikel der Lausitzer Rundschau noch ein paar Hintergrundinformationen zu dem Thema Teilhabegesetz.

Mehr Rechte für Behinderte :: lr-online Abbau von Vorurteilen und bürokratischen Hürden, die Entwicklung neuer Wohnformen, Barrierefreiheit im Internet und im Personennahverkehr 2013; das sind die Forderungen des zweiten Inklusionsforums der Region Cottbus und Spree-Neiße. Die RUNDSCHAU erklärt, worum es geht.

Danke für eure Aufmerksamkeit. Seid dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention – UN-BRK in Deutschland in Kraft getreten. Mehrere Jahre mussten verstreichen und viele deutsche Träger die sich für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen zuarbeiten leisten, bis am 26.04.2016 11:48 Uhr endlich ein passender Gesetzesentwurf fertig war. Das neue Teilhabegesetz soll die aktuelle Gesetzgebung reformieren und die individuelle Sicherung der Teilhabe am Leben für Menschen mit Behinderung sichern. Allerdings erst ab dem 01.01.2020, also ist noch viel Raum für Veränderung.
http://www.teilhabegesetz.org/media/160426_Entwurf_Bundesteilhabegesetz_EghV.pdf

Das finden wir erstmal nicht schlecht. Leider wird an dieser Gesetzesreform immer wieder Kritik laut. Allerdings nicht aus Richtung der Politik sondern eher von den Menschen die diese Gesetzesänderungen direkt betreffen werden. Unter http://nichtmeingesetz.de/…/die-10-groessten-maengel-des-e…/ haben sich Menschen mit Behinderung und ihre Mitstreiter zusammengeschlossen um immer wieder auf die offensichtlichen Mängel der Gesetzesänderung aufmerksam zu machen. Dabei stechen seid einiger Zeit besonders die Sozialhelden aus Berlin hervor (https://www.facebook.com/SOZIALHELDEN/?fref=ts). Die mit ihrer Arbeit den Menschen wieder Aufmerksamkeit und eine Stimme verschaffen über die aktuell der Gesetzesgeber entscheiden soll.
Eine für uns bewundernswerte Aktion stellte dabei die „erzwungene“ Teilhabe an der Fachtagung zum geplanten Bundesteilhabegesetz der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin dar. Leider hatten die Abgeordneten und geladenen Vertreter der SPD vergessen Menschen einzuladen die ihre Veranstaltung auch betrifft. Was dagegen unternommen werden konnte zeigt dieser Beitrag.
https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fraul.krauthausen%2Fvideos%2F1207412522610291%2F&show_text

Es passiert gerade sehr viel zu diesem Thema und wir halten euch auf jeden Fall auf dem laufenden.

Sexueller Übergriff am Branitzer Badesee frei erfunden:

Allzu oft beobachten wir nach vermeintlichen Übergriffen regelrechte Hexenjagden. Dabei liegt es uns fern tatsächliche Vorkommnisse zu relativieren – aber viel zu oft wird vorverurteilt. Aber was, wenn sich wie in diesem Fall, alles als frei erfundene Geschichte heraus stellt?

 

Sexueller Übergriff am Branitzer Badesee frei erfunden. Mädchen gestehen Lüge der Polizei Aktuelle Nachrichten aus Cottbus

 

Foto: Timo Klostermeier, www.pixelio.de

 

 

Rechtsextremist muss in Haft

 

Wir hatten letztes Jahr über diese menschenverachtende Tat berichtet und jetzt wurde das Urteil gefällt. Der vorbestrafte Rechtsextremist, der in einer Berliner S-Bahn rassistische Parolen und auf eine Migrantenfamilie urinierte, muss wieder ins Gefängnis. Zwei Jahre und acht Monate Haft verhängte das Amtsgericht Berlin gegen ihn.

Berlin: Fremdenhass in S-Bahn – Rechtsextremist muss in Haft – DIE WELT Er soll vor einer Migrantenfamilie in der Berliner S-Bahn uriniert haben, nun ist der Rechtsextremist zu langer Haft verurteilt worden. Allerdings aus anderen Gründen – die Zeugen sind verschwunden.